12-stelliges Passwort generieren

Erzeugen Sie ein zufälliges 12-stelliges Passwort direkt im Browser. Kostenlos und ohne Konto – nichts wird gespeichert oder übertragen.

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Stark
Zeit zum Knacken (offline): 479 Tausend Jahre78 Bit Entropie
Länge12 Zeichen
Zeichenarten

Zwölf Stellen fordern die meisten Websites heute als Minimum – und sie sind zugleich die Untergrenze für ein Passwort, das Sie behalten wollen. Ein zufälliges 12-stelliges Passwort aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen erreicht rund 78 Bit Entropie. Ein Angreifer, der offline 10 Milliarden Versuche pro Sekunde durchprobiert, käme damit im Mittel erst nach mehreren hunderttausend Jahren durch – für den Alltag ist das reichlich. In der Fachwelt gelten zwölf Stellen trotzdem eher als Mindestmaß denn als Ziel: NIST SP 800-63B setzt acht Zeichen als harte Untergrenze, empfiehlt inzwischen aber 15 Zeichen, und das BSI rät schlicht „je länger, desto besser“. Wenn Ihre Passwörter ohnehin in einem Passwort-Manager liegen, kostet Sie der Schritt auf 16 Stellen nichts. Bleiben Sie bei 12 Stellen, wenn ein Anbieter die Länge begrenzt oder Sie das Passwort regelmäßig von Hand eintippen. Erzeugt wird es mit crypto.getRandomValues() direkt in Ihrem Browser – nichts wird übertragen, protokolliert oder gespeichert. Kopieren Sie es mit einem Klick und verwenden Sie es für genau ein Konto.

Beispiele für 12-stellige Passwörter

Ein starkes 12-stelliges Passwort steckt rund 78 Bit Entropie in zwölf Zeichen – jede Stelle unabhängig aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen gezogen, ohne Wort, ohne Datum, ohne Tastaturmuster. Die Beispiele unten entstehen bei jedem Seitenaufruf neu in Ihrem Browser und werden nirgends veröffentlicht. Genau deshalb dürfen Sie sie verwenden.

Diese Beispiele sind soeben in Ihrem Browser entstanden: Sie werden nicht gespeichert, niemandem sonst angezeigt und sind gefahrlos verwendbar. Nutzen Sie dagegen nie ein Beispielpasswort aus einem Artikel oder Screenshot – alles Veröffentlichte steht längst in den Wortlisten der Angreifer.

Häufige Fragen

Ist ein 12-stelliges Passwort sicher genug?

Für die meisten Konten ja. Ein zufälliges 12-stelliges Passwort mit allen vier Zeichenarten kommt auf rund 78 Bit Entropie und hält einem Offline-Angriff mit 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde mehrere hunderttausend Jahre stand. Für besonders wertvolle Zugänge – E-Mail, Bank, Passwort-Manager – nehmen Sie besser 16 Stellen: Die Handhabung bleibt dieselbe, der Sicherheitsabstand wird deutlich größer.

Sind 12 Zeichen das von NIST empfohlene Minimum?

Nein. NIST SP 800-63B nennt acht Zeichen als harte Untergrenze für selbst gewählte Passwörter und empfiehlt in der aktuellen Fassung mindestens 15 Zeichen. Zwölf Stellen liegen also klar über der Pflichtgrenze und entsprechen dem, was Websites heute üblicherweise fordern – die Empfehlung selbst liegt trotzdem höher.

Muss ein 12-stelliges Passwort Sonderzeichen enthalten?

Sonderzeichen vergrößern den Zeichenvorrat von 62 auf 88 Zeichen und bringen über 12 Stellen etwa sieben Bit zusätzlich. Zwingend sind sie nicht: Ein rein alphanumerisches 12-stelliges Passwort kommt immer noch auf rund 71 Bit. Schalten Sie sie ein, wo der Dienst sie akzeptiert – und gleichen Sie den Unterschied sonst mit zwei zusätzlichen Stellen aus.

Wie lange dauert es, ein 12-stelliges Passwort zu knacken?

Bei rund 78 Bit Entropie und 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde – der üblichen Annahme für einen Offline-Angriff auf einen schnellen Hash – liegt der Erwartungswert bei mehreren hunderttausend Jahren. Das gilt allerdings nur für ein wirklich zufälliges Passwort: Ein selbst ausgedachtes fällt weit früher, weil Wörterbuch- und Musterangriffe den größten Teil des Schlüsselraums überspringen.

Kann ich mir ein 12-stelliges Passwort merken?

Eine zufällige Zeichenfolge dieser Länge bekommen die wenigsten zuverlässig ins Gedächtnis – und für jedes Konto eine eigene schon gar nicht. Erzeugen Sie pro Dienst ein eigenes Passwort und legen Sie es im Passwort-Manager ab. Wenn Sie ein Passwort wirklich auswendig brauchen, nehmen Sie statt zwölf Zufallszeichen eine Passphrase aus mehreren zufälligen Wörtern.

Reichen 12 Stellen für Online-Banking und E-Mail?

Für die Vorgaben der Anbieter reichen 12 Stellen in aller Regel. Für Ihr Haupt-E-Mail-Postfach, das Online-Banking und den Passwort-Manager selbst sollten Sie trotzdem auf 16 oder 20 Stellen gehen: Über diese Konten lassen sich alle anderen zurücksetzen, und im Manager macht die zusätzliche Länge keine Mühe.

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Verfasst und geprüft von Andrew Ivanov, Fractional CTO. Zuletzt geprüft am .