WLAN-Passwort-Generator

Erzeugen Sie einen starken, zufälligen WLAN-Schlüssel für WPA2 und WPA3 – kostenlos im Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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Sehr stark
Zeit zum Knacken (offline): länger als das Alter des Universums129 Bit Entropie
Länge20 Zeichen
Zeichenarten

Das WLAN-Passwort ist der Türsteher für jedes Gerät in Ihrem Netz. Ein schwacher Schlüssel gibt nicht nur den Internetzugang preis, sondern alles, was daran hängt – Rechner, Telefone, Netzwerkspeicher, Kameras, Sprachassistenten. WPA2 und WPA3 erlauben Schlüssel mit bis zu 63 Zeichen; Platz für ein wirklich starkes Passwort ist also reichlich vorhanden. Dieser Generator ist auf 20 Stellen mit vollem Zeichenvorrat voreingestellt – Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen – und erreicht damit rund 129 Bit Entropie. Wer einen mitgeschnittenen WPA-Handshake offline durchprobiert, kommt dagegen nicht an. Ersetzen Sie damit vor allem den Schlüssel, der ab Werk auf dem Router-Aufkleber steht: Er ist für jeden im Raum sichtbar, wandert beim Verkauf des Geräts mit, und bei älteren Modellreihen ließ er sich mitunter aus Netzname oder Seriennummer ableiten. Notieren Sie den neuen Schlüssel im Passwort-Manager und richten Sie für Besuch ein getrenntes Gäste-WLAN mit eigenem Passwort ein. Erzeugt wird alles lokal in Ihrem Browser – der Schlüssel wird nie übertragen.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein WLAN-Passwort sein?

WPA2 und WPA3 akzeptieren Schlüssel zwischen 8 und 63 Zeichen. Nehmen Sie mindestens 16 Stellen; 20 sind ein praktischer Standard, der starke Sicherheit bietet, ohne beim Einrichten eines neuen Geräts zur Qual zu werden. Kurze Schlüssel sind angreifbar, weil sich ein mitgeschnittener WPA-Handshake in Ruhe offline durchprobieren lässt.

Sollte ich den Schlüssel vom Router-Aufkleber ersetzen?

Ja, das ist der erste Handgriff nach der Inbetriebnahme. Der ab Werk vergebene Schlüssel steht sichtbar am Gerät, wird bei Umzug, Verkauf oder Handwerkerbesuch weitergegeben, und bei älteren Modellreihen ließ er sich mitunter aus Netzname oder Seriennummer ableiten. Setzen Sie im Router-Menü – bei einer FRITZ!Box unter „WLAN → Sicherheit“ – einen eigenen zufälligen Schlüssel und legen Sie ihn im Passwort-Manager ab.

Darf ein WLAN-Passwort Sonderzeichen enthalten?

Ja. Für den Pre-Shared Key (PSK) sind alle druckbaren ASCII-Zeichen zugelassen, Sonderzeichen eingeschlossen. Sehr alte Router oder Firmware-Stände kommen mit einzelnen Zeichen gelegentlich nicht zurecht, auf aktueller Hardware ist das selten. Verbindet sich ein Gerät partout nicht, versuchen Sie es mit einem Schlüssel aus Buchstaben und Zahlen und gleichen den Unterschied mit ein paar Stellen mehr aus.

Wie gebe ich das WLAN-Passwort an Gäste weiter?

Am bequemsten über einen QR-Code, den Telefone beim Scannen direkt in eine Verbindung umsetzen – dafür gibt es auf dieser Website den WLAN-QR-Code-Generator, bislang nur auf Englisch. Richten Sie für Besuch außerdem ein Gäste-WLAN ein: Es hat ein eigenes Passwort, lässt sich jederzeit abschalten und trennt die Gäste von Ihren eigenen Geräten. Verschicken Sie den Schlüssel nicht im Klartext über Gruppenchats.

Ist WPA3 sicherer als WPA2?

Ja. WPA3 ersetzt den alten Handshake durch SAE, wodurch sich ein mitgeschnittener Anmeldevorgang nicht mehr offline durchprobieren lässt – dasselbe Passwort ist unter WPA3 also widerstandsfähiger. Stellen Sie WPA3 ein, sobald alle Geräte im Netz es beherrschen; ein langer zufälliger Schlüssel bleibt in beiden Fällen die wichtigste Maßnahme.

Wie oft sollte ich mein WLAN-Passwort ändern?

Ändern Sie es, wenn jemand Zugang hatte, dem Sie nicht mehr vertrauen, bei Verdacht auf Kompromittierung und beim Ausmustern alter Hardware. Einen turnusmäßigen Wechsel braucht ein langer zufälliger Schlüssel nicht – auch das BSI ist vom regelmäßigen Passwortwechsel abgerückt. Länge und Zufall erledigen die Arbeit.

Weitere Generatoren

Verfasst und geprüft von Andrew Ivanov, Fractional CTO. Zuletzt geprüft am .