PIN-Generator
Erzeugen Sie eine zufällige PIN mit 4 bis 12 Ziffern – für Karte, SIM oder Sperrbildschirm. Kostenlos im Browser, nichts wird gespeichert.
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Eine zufällige PIN ist deutlich schwerer zu erraten als eine selbst ausgedachte. Menschen greifen zu Geburtstagen, Jahreszahlen, Wiederholungen wie 1111 oder Reihen wie 1234 – genau die Muster, die ein Angreifer zuerst probiert. Dieser PIN-Generator zieht jede Ziffer einzeln und unabhängig mit crypto.getRandomValues(), der kryptografisch sicheren Zufallsquelle Ihres Browsers, und bevorzugt dabei kein Muster. Wählen Sie die Länge nach dem System: vier Ziffern für Bankkarten und Türcodes, sechs Ziffern für SIM-Karten und viele Sperrbildschirme, bis zu zwölf Ziffern für Tresore und betriebliche Systeme, die längere Codes zulassen. Machen Sie sich dabei die Größenordnungen klar: Ein vierstelliger PIN-Code hat 10.000 mögliche Werte, ein sechsstelliger 1.000.000 – gemessen an einem Passwort ist beides wenig. Eine PIN schützt nicht durch ihre Länge, sondern dadurch, dass das Gerät nach wenigen Fehlversuchen sperrt. Nehmen Sie deshalb immer die längste PIN, die ein System zulässt, geben Sie sie nie am Telefon weiter und notieren Sie sie nicht neben dem Gerät, das sie schützt.
Häufige Fragen
Wie lang sollte eine PIN sein?
So lang, wie das System es zulässt. Eine vierstellige PIN hat 10.000 mögliche Werte, eine sechsstellige 1.000.000 – hundertmal so viele. Jede weitere Ziffer verzehnfacht die Zahl der Möglichkeiten. Wo Sie die Wahl haben, nehmen Sie sechs Ziffern oder mehr und meiden Sie alles, was sich aus Geburtsdatum, Telefonnummer oder Adresse ableiten lässt.
Wie sicher ist eine 6-stellige PIN?
Sicher genug für ein Gerät, das nach wenigen Fehleingaben sperrt – und nur dafür. 1.000.000 Möglichkeiten entsprechen knapp 20 Bit Entropie, ein Passwort mit 16 Stellen hat gut 100 Bit. Eine sechsstellige PIN lebt also davon, dass niemand beliebig oft raten darf. Ist diese Begrenzung gegeben, ist eine zufällige sechsstellige PIN für Sperrbildschirm und SIM-Karte eine vernünftige Wahl.
Ist eine zufällige PIN sicherer als eine selbst gewählte?
Ja, und der Unterschied ist erheblich. In ausgewerteten PIN-Datensätzen häufen sich Jahreszahlen, Geburtsdaten und Wiederholungen so stark, dass wenige Dutzend Werte einen großen Teil aller vergebenen PINs abdecken. Ein zufällig erzeugter PIN-Code fällt aus diesem Muster heraus: 1234 ist bei ihm nicht wahrscheinlicher als 8371, und die ersten Rateversuche des Angreifers gehen ins Leere.
Welche PINs sollte ich vermeiden?
Geburtsdaten und Jahreszahlen, Wiederholungen wie 1111 oder 0000, Reihen wie 1234, Tastenmuster wie 2580 und alles, was mit Ihnen persönlich zu tun hat. Diese Werte beherrschen die bekannten PIN-Datensätze und stehen bei jedem Angreifer oben auf der Liste. Eine zufällig erzeugte PIN umgeht sie zwangsläufig.
Reicht eine 4-stellige PIN?
Nur dort, wo die Zahl der Fehlversuche streng begrenzt ist – bei der Karte, die nach drei Fehleingaben gesperrt wird, oder beim Telefon, das die Wartezeit nach jedem Versuch verlängert. 10.000 Möglichkeiten sind für sich genommen kein Schutz. Wo mehr Ziffern erlaubt sind, nutzen Sie sie; bleibt es bei vier, ist eine zufällige PIN immerhin deutlich besser als eine ausgedachte.
Kann ich diese PIN für Girocard, SIM oder Sperrbildschirm verwenden?
Ja. Der Generator erzeugt gleichverteilte Zahlencodes mit 4 bis 12 Ziffern und eignet sich für Giro- und Kreditkarten, die SIM-PIN, Sperrbildschirme, Tresore, Türcodes und jedes System, das eine numerische PIN annimmt. Ändern Sie Karten-PINs über den offiziellen Weg Ihrer Bank, verwenden Sie für jede Karte eine eigene PIN – und geben Sie sie niemals telefonisch oder per Nachricht weiter.
Weitere Generatoren
Verfasst und geprüft von Andrew Ivanov, Fractional CTO. Zuletzt geprüft am .