20-stelliges Passwort generieren

Erzeugen Sie ein zufälliges 20-stelliges Passwort im Browser – der große Abstand für wichtige Konten. Kostenlos, nichts wird gespeichert.

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Sehr stark
Zeit zum Knacken (offline): länger als das Alter des Universums129 Bit Entropie
Länge20 Zeichen
Zeichenarten

Bei 20 Stellen hört ein Passwort auf, bloß „nicht knackbar“ zu sein, und gewinnt einen Sicherheitsabstand, den auch der Fortschritt der Hardware auf absehbare Zeit nicht aufzehrt. Ein zufälliges 20-stelliges Passwort aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen erreicht rund 129 Bit Entropie und liegt damit über der Schwelle von 128 Bit, die in der Kryptografie als endgültig außerhalb jedes denkbaren Brute-Force-Angriffs gilt. NIST SP 800-63B nennt 15 Zeichen als Richtwert und das BSI rät „je länger, desto besser“ – mit 20 Stellen sind Sie nach beiden Maßstäben weit auf der sicheren Seite. Das macht 20 Stellen zur naheliegenden Wahl für die Konten, deren Verlust am meisten weh tut: Haupt-E-Mail, Online-Banking, Cloud-Speicher und alles, worüber sich andere Passwörter zurücksetzen lassen. Auch für WLAN-Schlüssel und für gemeinsam genutzte Zugangsdaten in einem Team-Tresor ist es die richtige Größe. Der einzige Preis der zusätzlichen Länge ist das Abtippen von Hand – und das nimmt Ihnen ein Passwort-Manager ab. Erzeugt wird alles lokal in Ihrem Browser mit crypto.getRandomValues(); kein Passwort verlässt Ihr Gerät. Generieren, mit einem Klick kopieren, im Manager ablegen.

Beispiele für 20-stellige Passwörter

Ein starkes 20-stelliges Passwort trägt rund 129 Bit Entropie – zwanzig Zufallszeichen über alle vier Zeichenarten, jenseits der Schwelle, ab der Brute Force kein Thema mehr ist. Die Beispiele unten stammen aus dem kryptografischen Zufallsgenerator Ihres eigenen Browsers, sind soeben entstanden und werden nirgends gespeichert. Jedes davon können Sie unbesehen in Ihren Passwort-Manager übernehmen.

Diese Beispiele sind soeben in Ihrem Browser entstanden: Sie werden nicht gespeichert, niemandem sonst angezeigt und sind gefahrlos verwendbar. Nutzen Sie dagegen nie ein Beispielpasswort aus einem Artikel oder Screenshot – alles Veröffentlichte steht längst in den Wortlisten der Angreifer.

Häufige Fragen

Sind 20 Stellen übertrieben?

Für Passwörter, die im Passwort-Manager liegen, gibt es kein Übermaß – Länge kostet nichts, solange Sie das Passwort nie von Hand eintippen. Ein zufälliges 20-stelliges Passwort trägt rund 129 Bit Entropie und liegt damit jenseits der 128-Bit-Marke, ab der Brute Force endgültig als aussichtslos gilt. „Übertrieben“ ist ein Passwort erst dann, wenn Sie es täglich von Hand eingeben müssen.

Wie lange dauert es, ein 20-stelliges Passwort zu knacken?

Bei rund 129 Bit Entropie lässt sich das nicht mehr sinnvoll in Zeit ausdrücken: Ein Offline-Angreifer mit 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde bräuchte ein Vielfaches des Alters des Universums – genau das zeigt Ihnen der Generator oben an. Realistische Angriffe auf ein so geschütztes Konto zielen deshalb auf den Dienst oder auf Sie, nie auf das Passwort selbst.

20 Stellen oder lieber eine Passphrase?

Nehmen Sie ein zufälliges 20-stelliges Passwort für alles, was im Passwort-Manager liegt, und eine Passphrase für die wenigen Geheimnisse, die Sie auswendig eintippen müssen – die Geräteanmeldung und das Master-Passwort des Managers. Eine Passphrase aus sechs zufälligen Wörtern (rund 78 Bit) ist rechnerisch schwächer als 20 Zufallszeichen (rund 129 Bit), doch beides liegt außerhalb jedes praktischen Angriffs. Entscheiden Sie nach Merkbarkeit.

Wofür sollte ich ein 20-stelliges Passwort verwenden?

Für das Haupt-E-Mail-Postfach, Bank- und Depotkonten, Cloud-Speicher, den Domain-Anbieter und jedes Konto, über das sich andere Konten zurücksetzen lassen. Auch als WLAN-Schlüssel sind 20 Stellen eine gute Vorgabe – WPA2 und WPA3 akzeptieren bis zu 63 Zeichen –, ebenso für gemeinsame Zugangsdaten, die jahrelang in einem Team-Tresor liegen.

Akzeptieren alle Dienste 20-stellige Passwörter?

Die allermeisten ja; moderne Dienste erlauben in der Regel mindestens 64 Zeichen. Einzelne Altsysteme begrenzen die Länge niedriger oder schneiden stillschweigend ab. Verhält sich die Anmeldung nach dem Setzen eines langen Passworts merkwürdig, melden Sie sich einmal ab und wieder an – und kürzen Sie nur so weit, wie das System es erzwingt.

Wie viel stärker sind 20 Stellen als 16?

Vier zusätzliche Zufallszeichen bringen rund 26 Bit und vergrößern den Schlüsselraum damit um das rund 67-Millionen-Fache. Beide Längen liegen ohnehin jenseits von Brute Force; der praktische Unterschied ist der Abstand zur Schwelle, der Ihnen auch dann bleibt, wenn die Rechenleistung der Angreifer weiter wächst.

Weitere Generatoren

Verfasst und geprüft von Andrew Ivanov, Fractional CTO. Zuletzt geprüft am .